Darmkrebs – Informationsveranstaltung am 8.5.2015 in Dortmund

 Darmkrebs – Informationsveranstaltung

Kurzbeschreibung:
Was Sie über die Darmkrebsvorsorge wissen sollten !
Funktioniert Ihr Schließmuskel noch ?
Wenn ja können Sie froh sein !
Wann?
Freitag, 08.05.2015
Uhrzeit:
15 – 20 Uhr
Wo genau?
Dortmund Beuthstr.21, Saal 3, Beuthstr.21, Dortmund (Innenstadt-West)
Kategorie:
Vorträge, Bildung, Kurse, Selbsthilfegruppen, 50 PLUS

Langbeschreibung

Darmkrebs ist ein heimlicher Killer ! Die Vorstufe des bösartigen Darmkrebses, der Polyp, wächst jahrelang unbemerkt im Darm heran und kann, wenn er rechtzeitig erkannt wird, entfernt werden. Darmkrebs schmerzt in dieser Vorstufe nicht, deshalb reagieren die Patienten oftmals erst zu spät, nämlich dann, wenn etwas wehtut. Dann aber hat sich aus der harmlosen Vorstufe des Polypen bereits ein bösartiger Krebs entwickelt, der operativ entfernt werden muss. Die meisten Darmkrebsfälle treten im Enddarm (Mastdarm) auf, oftmals muss dann auch der Schliessmuskel mit entfernt werden, was einen künstlichen Darmausgang (Stoma) erforderlich macht. Das Leben wird dadurch sehr unangenehm. Zumal man wissen sollte, daß die Todesfallrate nach den durchgeführten Operationen zur Zeit immer noch bei ca. 40 % liegt. Das heißt, 40 % aller operierten Patienten versterben innerhalb der ersten 5 Jahre nach der Operation trotzdem. Das alles muss nicht sein, denn durch die Darmkrebsvorsorge kann das vermieden werden.

Es lohnt sich also zur Darmkrebsvorsorge zu gehen. Wer nach der Darmkrebsspiegelung keinen Befund erhält, wer also keine Polypen, keinen Krebs hat, der kann 10 Jahre bis zur nächsten Vorsorgeuntersuchung warten.

Vergleich Mensch – Auto
Das Auto ist bekanntlich des Deutschen liebstes Kind. Die Autos werden liebevoll gepflegt, mit allerlei Sonderausstattungen ausgestattet und regelmässig gewartet. Der Tüv gibt regelmässig die neue Plakette. wenn das Auto technisch in Ordnung ist. Alle grossen Hersteller verlangen regelmässige Inspektionen als Voraussetzung für die Werksgarantie, folgsam bringen die Autobesitzer das schöne Auto auch regelmässig zur Inspektion. Wenn das Auto mal nicht in Ordnung ist wird schnell die Werkstatt aufgesucht, denn schließlich geht es ohne Auto kaum noch. Das Automobil ist schon eine wunderbare technische Erfindung, an die der Mensch sich gewöhnt hat.

Aber haben sie schon einmal daran gedacht, welch wunderbare technische Erfindung der Mensch eigentlich ist ?
Ja, der Mensch an sich, also auch Sie oder ich.
Da funktioniert von Beginn, von der Geburt an alles super, das Herz schlägt, das Blut wird durch die Adern und Venen gepumpt, es gibt einen Kreislauf, es gibt Muskeln, es gibt einen Verdauungstrakt,  es gibt ganz sensible Nerven und sogar einen Kopf mit einem Gehirn, das der Besitzer auch einmal zum Nachdenken über diese Zusammenhänge einsetzen sollte.

Denn was tut der normale Mensch schon zur Gesundheitsvorsorge ? Er füllt im Laufe seines langen Lebens Unmengen von flüssigen wie festen Nahrungsmitteln, die teilweise aus billigsten Quellen stammen (GEIZ IST GEIL)  in diese herrliche Maschine Mensch hinein und wundert sich, wenn es immer öfter zu Verdauungsbeschwerden kommt. Er säuft wie ein Loch und wundert sich über die Folgen des übermässigen Alkoholkonsums. Er raucht wie ein Schlot und wundert sich ………….

Er kauft bei den Discountern seine Lebensmittel und freut sich, wenn er den Liter Olivenoel für 1,99 EURO ergattert.

Derselbe Mensch bestellt aber bei der Jahresinspektion seines Autos das gute Motorenoel, den Liter für 17,5o EURO das ihm die Werkstatt empfiehlt und er bezahlt auch die Rechnung dafür ohne Probleme.

Verstanden ?

Also gehen Sie ab dem 55. Lebensjahr zur kostenlosen zur Darmkrebsvorsorgeuntersuchung !

Mit Ihrem Auto gehen sie doch auch alle 2 Jahre zum TÜV !

Kontakt

Darmkrebs-Liga e.V. 
Ansprechpartner:  Dieter Peter   Müller 
Beuthstr.21 
44147   Dortmund 
Telefon:  015783291492 
E-Mail:  darmkrebs-liga@gmx.de 
Homepage:  www.darmkrebs-shg.blogspot.de 

Quelle

darmkrebs-Liga e.V. 
Ansprechpartner:  Dieter Peter Müller 
Beutstr. 21 
44147   Dortmund 
Telefon:  015783291492 
E-Mail:  darmkrebs-liga@gmx.de 
Homepage:  www.darmkrebs-shg.blogspot.de 

Informationsveranstaltung am 13.5.2015 in Baden – Baden : Darmkrebs – Stoma

Informationsveranstaltung Darmkrebs – Stoma

Kurzbeschreibung:
Informationsveranstaltung Darmkrebs – Stoma
Wann?
Mittwoch, 13.05.2015 bis Donnerstag, 14.05.2015
Uhrzeit:
15.30 – 16.30
Wo genau?
Klinikum Mittelbaden Baden-Baden Balg, Schule für Pflegefachberufe im 1. OG, Raum 3, Balger Straße 50, Baden-Baden (Oos)
Kategorie:
Sonstige, Krankheitsvorbeugung, Selbsthilfegruppen
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Langbeschreibung

Die seit Januar bestehende neue Selbsthilfegruppe „die Rückverlegten“ des Darmkrebszentrums Klinikum Mittelbaden Baden-Baden Balg trifft sich bei uns.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 13. Mai von 15.30 – 16.30 Uhr im Klinikum Mittelbaden Baden-Baden Balg in der Schule für Pflegefachberufe im 1. OG, Raum 3 statt.

Das Angebot richtet sich an Patienten, die im Rahmen ihrer Darmkrebsbehandlung vorübergehend ein Stoma haben oder hatten. Ute Kessler und Sabine Schneider, Pflegeexpertinnen für Stoma, Wund und Kontinenz stehen Betroffenen zum Erfahrungsaustauch und zur Problembesprechung zur Verfügung.
Veranstalter:
Klinikum Mittelbaden Baden-Baden Balg
Balger Straße 50, 76532 Baden-Baden

Quelle

Darmkrebs-Liga e.V. 
Ansprechpartner:  Dieter Peter Müller 
Beuthstr. 21 
44147   Dortmund 
Telefon:  015783291492 
E-Mail:  darmkrebs-liga@gmx.de 
Homepage:  www.darmkrebs-shg.blogspot.de 

Darmkrebszentrum am Klinikum Braunschweig

Darmkrebszentrum Braunschweig

 Darmkrebszentrum am Klinikum Braunschweig
Darmkrebs gehört mit ca. 70000 Neuerkrankungen pro Jahr mit zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland.
Neben der Vorsorge und Prävention sind die Diagnostik und Therapie in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit die wesentlichen Bausteine einer modernen Krebstherapie. Das gemeinsame Ziel ist flächendeckend eine hochwertige Betreuung der Patienten mit Darmkrebs zu gewährleisten und die Überlebensrate und Lebensqualität zu verbessern.
Das Ziel des Darmkrebszentrums am Klinikum Braunschweig ist es daher, durch ein interdisziplinäres Netzwerk von spezialisierten Fachabteilungen des Klinikums, Hausärzten, Gastroenterologen und niedergelassenen Onkologen die Therapie von darmkrebserkrankten Patienten auf einem hohen, wissenschaftlich fundiertem Niveau zu halten, ständig weiter zu entwickeln und zu verbessern.
Zentrumsleitung: Klinik für Magen und Darmerkrankungen Prof. Dr. Max Reinshagen
Chirurgische Klinik Prof. Dr. Dr. hc. Guido Schumacher
Ärztlicher Zentrums-Koordinator Chirurgische Klinik Oberarzt Dr. Stefan Benjamin Reubke
Tumorkonferenz: Dienstags um 15:45 Uhr Leitung: Prof. Dr. Max Reinshagen Vertretung: Oberarzt Leonardo Mendoza Ambulanz: Chirurgische Ambulanz Salzdahlumerstr. EG Mo.-Fr.: 8:30-14:00 Uhr Tel. 0531 595-2266 Tumordokumentation und Betreuung des Tumorboards Andrea Zernitz
Anmeldung von extern über die Ansprechpartner der Kliniken.
Studien-Management: Petra Benthin
Den Flyer des Darmkrebszentrums als PDF-Datei zum Download finden Sie hier.

Informationsveranstaltung am 20.05.2015 in Singen im Krebs – Zentrum Hegau-Bodensee

Das Darmzentrum veranstaltet am 20.05.2015 um 18.30 den „Darmtag“ 

Darmzentrum, Leiter Prof. Dr. Matthias Gundlach Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie,
HBK Singen, Tel. 07731 89-2200

KrebsZentrum Hegau-Bodensee:
Leitung: Prof. Dr. Jan Harder
Koordination: Silke Asal
Hegau-Bodensee-Klinikum Singen
Virchowstr. 10,
78224 Singen
Tel: 07731 89-1304,
Fax: 07731 89-2765
E-Mail: krebszentrum@glkn.de
www.krebszentrum-hegau-bodensee.de

Warum Selbsthilfe für Migranten ?

Von den 81,9 Millionen Einwohnern Deutschlands im Jahr 2009 hatten 16,0 Millionen Personen einen Migrationshintergrund, – dies sind 19,6 % der Gesamtbevölkerung.

Ausländische Staatsangehörige sind mit 8,8% % Bevölkerungsanteil nur noch eine Teilmenge der Personen mit Migrationshintergrund neben Eingebürgerten und (Spät)-Aussiedlern sowie deren in Deutschland geborenen Kindern.

Bereits 34,6 % der Kinder unter fünf Jahren haben einen Migrationshintergrund, bei den Kindern und Jugendlichen bis einschließlich dem 15. Lebensjahr sind es 31,2 %. Viele Menschen mit Migrationshintergrund werden aufgrund sprachlicher, kultureller oder rechtlicher Barrieren und besonderer gesundheitlicher Problemlagen von den vorhandenen Angeboten kaum erreicht.

Aus Unkenntnis finden sie sich innerhalb der Leistungen und Strukturen nicht zurecht und nutzen bestehende Angebote nicht.

Eine Hauptursache liegt darin, dass die Bevölkerung mit Migrationshintergrund im statistischen Durchschnitt über eine geringere Bildung und einen niedrigeren sozioökonomischen Status verfügt,
als der Bevölkerungsdurchschnitt ohne Migrationshintergrund.

Gegenüber dem großen Anteil gut bis sehr gut integrierter Menschen mit Migrationshintergrund befinden sich am anderen Ende des Spektrums viele gering bis gar nicht integrierte Migrantinnen und Migranten in sozial  prekären Lagen. Besondere Schwierigkeiten treten daher auch für die Angebote der Selbsthilfeunterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund auf. Sie sind erfahrungsgemäß mit den gewohnten Mitteln der Selbsthilfeunterstützung nur sehr schwer zu erreichen.

Die Gesundheitswissenschaft hat inzwischen nachgewiesen, dass Gesundheit und Krankheit in einem direkten Zusammenhang mit Bildung, finanziellen Ressourcen und sozialer Eingebundenheit der Menschen stehen. So ist insbesondere die gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen stark von der sozialen Situation der Eltern beeinflusst.

Mit Blick auf den zunehmenden Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind demzufolge Investitionen in Gesundheitsförderung und Prävention sowie in eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund eine Investition in die gesellschaftliche Zukunft Deutschlands.

Hinzu kommt die zum Teil geringere, zum Teil überproportional hohe Inanspruchnahme medizinischer und psychotherapeutischer Dienste durch Menschen mit Migrationshintergrund. Sie ist sowohl im stationären als auch im ambulanten Versorgungssektor zu beobachten. So werden einerseits therapeutische und präventive Angebote zu wenig wahrgenommen, andererseits aber z.B. Notfallambulanz und Reproduktionsmedizin überproportional in Anspruch genommen. Migrationssensibilität auf der Angebotsseite des Gesundheitswesens und gesundheitliche Aufklärung in der migrantischen Bevölkerung können diese unerwünschten Zusammenhänge im öffentlichen Gesundheitswesen Schritt für Schritt verändern.

Empfehlungen des Arbeitskreises Der Arbeitskreis ist der Auffassung, dass die besonderen Bedürfnisse der Migrantinnen und Migranten in allen Sparten der gesundheitlichen, pflegerischen und psychosozialen Versorgung ebenso wie bei gezielten Angeboten zur Prävention und Gesundheitsförderung berücksichtigt werden müssen, um gleiche Gesundheitschancen für alle zu erreichen.

Auch die gesundheitliche Aufklärung durch Sozialversicherungsträger sowie Bund, Länder und Kommunen sollte spezifische Ansätze für Migrantinnen und Migranten enthalten. Die meisten Bundesländer haben bereits Integrationskonzepte erarbeitet, in denen auch die gesundheitliche Situation und Versorgung von Migrantinnen und Migranten thematisiert werden. Der Arbeitskreis ist der Auffassung, dass die einzelnen Bereiche des Gesundheitswesens ein Versorgungssystem entwickeln sollten, das stärker als bisher die Förderung von Gesundheit im Blick hat und über ein traditionell medizinisch geprägtes Versorgungssystem hinausgeht.

Quelle / Volltext Bundesregierung

News: Neue Web – Blogs

Unter www.deutschland-gegen-darmkrebs.blogspot.de  enstehen Blogs für die Bundesländer und die deutschen Städte.

In einer neu geplanten Datenbank werden zukünftig die Termine der Patienteninformationsveranstaltungen zum Thema Darmkrebs veröffentlicht. 

Als Veranstalter (Darmkrebszentrum / Klinik / Arzt oder Selbsthilfegruppe)  derartiger Termine können Sie ihre geplanten Termine  telefonisch unter Telefonsekretariat : 030 – 65212-0876 zur Eintragung anmelden.