19.10.2015 Warstein Vortrag: Möglichkeiten zur Vorsorge und Behandlung von Darm- und Enddarmkrebs

Termin:19. Oktober
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Warstein Krankenhaus Maria Hilf
Hospitalstraße 3-7

Referent: Dr. Frank Houben, Chefarzt

Im Rahmen der Vortragsreihe der Malteser Warstein/Anröchte informiert Dr. Frank Houben, Chefarzt der Chirurgie im Krankenhaus Maria Hilf, am Montag, 19. Oktober, um 19.30 Uhr über die Möglichkeiten zur Vorsorge und Behandlung von Darm- und Enddarmkrebs.

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsleiden in Deutschland. Die Diagnose Darmkrebs ist jedoch keinesfalls gleich ein Todesurteil. In den letzten Jahren gibt es hierbei große Fortschritte und Entwicklungen. Sie fordert jährlich sechsmal so viele Todesopfer wie der Straßenverkehr.

Entwicklungsprozess

„Diese Zahlen sind tragisch, da es keine andere Krebserkrankung gibt, die durch Vorsorge und Früherkennung so gut vermeidbar beziehungsweise behandelbar ist. Besser einmal mehr zur Vorsorgeuntersuchung und ohne Befund nach Hause gehen, als zu spät zu kommen und dann eine lange Therapie oder gar eine schwere Operation hinnehmen zu müssen, das Wehklagen ist dann groß“, so Dr. Frank Houben. „Darmkrebs entsteht nicht von heute auf morgen, sondern durchläuft einen langsamen Entwicklungsprozess von mehreren Jahren über gutartige Vorstufen (die Polypen). Diese durch eine konsequente Vorsorge zu finden und zu entfernen, verhindert Darmkrebs.“

Früherkennung

„Ich finde eine umfassende Information der Bevölkerung zur Darmkrebsvorsorge und Früherkennung ist das Wichtigste überhaupt“, empfiehlt auch Astrid Lepa, die Stadtbeauftragte der Malteser Warstein/Anröchte. Sie lädt zu dem Vortrag von Dr. Frank Houben alle Interessierten ganz herzlich ein. „Vorsorgeuntersuchungen sind eine große Chance für jede einzelne Person, Krebs zu besiegen“, so der Appell der Stadtbeauftragten.

Krankenhaus Maria Hilf GmbH
Hospitalstraße 3-7
59581 Warstein

Klinikhomepage www.krankenhaus-warstein.de

22.10.2015 SHG Treffen in Hagen

Selbsthilfegruppentreffen „Darmkrebs“ in Hagen

Kurzbeschreibung:
Gruppe Hagen (bes. für Darmkrebsbetroffene)
Gruppentreffen jeden 4. Dienstag im Monat um 17:00 Uhr
In der Krebsberatungsstelle Hagen
Bergstr. 121,
Wann?
Dienstag, 22.10.2016
Uhrzeit:
17.00 Uhr – 19.00 Uhr
Wo genau?
Krebsberatungsstelle Hagen, Bergstr. 121,, Hagen
Kategorie:
Selbsthilfegruppen, Sonstige, Krankheitsvorbeugung

Langbeschreibung

Besuche von neubetroffenen Patienten im Krankenhaus und zu Hause
Information in Wort und Schrift
Erfahrungsaustausch und Beratung zu Fragen des täglichen Lebens mit einem Stoma sowie der Darmkrebserkrankung
Unabhängige Interessenvertretung bei stoma – und darmkrebsbezogenen Angelegenheiten

Anbieter:

Deutsche Ilco e.V.

Kontakt

Anne Reineke-Schrieber: (0231) 445193
aschrieber@t-online.de
info@ilco.de

21.10.2015 Gelsenkirchen : Früherkennung und Therapie von Darmkrebs im Fokus

Termin: 21.10.2015
Uhrzeit: 17 Uhr
Ort: Evangelisches Krankenhaus Munckelstr.

Laien und Experten lädt das Darmzentrum an den Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen am nächsten Mittwoch, 21. Oktober, ab 17 Uhr zum Symposium.

Um Früherkennung, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Dickdarmkrebs geht es am Mittwoch, 21. Oktober, ab 17 Uhr im Darmzentrum der Evangelischen Kliniken an der Munckelstraße . Neben dem Leiter des Darmzentrums, Dr. Hubertus Nottberg, referieren Kollegen spezialisierter Fachrichtungen aus dem eigenen Hause sowie externe kompetente kooperierende Fachärzte über diagnostische Möglichkeiten und Therapieoptionen.

Laut Robert-Koch-Institut ist Darmkrebs sowohl bei Frauen als auch bei Männern die zweithäufigste Krebserkrankung. In 90 Prozent aller Fälle ist Darmkrebs heilbar – wenn er früh genug erkannt und richtig behandelt wird.

Ziel ist immer die komplette Beseitigung des Tumors
Für die interdisziplinär arbeitenden Mediziner am Darmzentrum der Evangelischen Kliniken ist dies der Grund, das „kolorektale „Frühkarzinom“ zum Thema des diesjährigen Symposiums zu machen. Allgemein gilt, dass die Chance, den Tumor mit einer Behandlung komplett zu heilen, umso geringer ist, je größer das Karzinom gewachsen ist und je mehr es sich im Körper verteilt hat. Ziel jeder Behandlung sollte die komplette Tumorentfernung sein. Um dieses zu erreichen, werden verschiedene Therapieverfahren angewendet. So werden teilweise Tumore zur Verkleinerung vor der Operation mit medikamentösen und Strahlentherapie vorbehandelt. Aber auch nach durchgeführter Operation ist in einigen Fällen noch eine medikamentöse Therapie notwendig, um eventuell im Körper verbliebene Krebszellen abzutöten und Rückfälle zu verhindern.

Über diese interdisziplinären Behandlungsmöglichkeiten wird im 5. Symposium des Darmzentrums informiert. Anschließend stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Das Darmkrebs-Symposium richtet sich an medizinische Fachkräfte, die diese Veranstaltung zur zertifizierten Weiterbildung nutzen können, sowie an interessierte Besucher. Die Vorträge sind entsprechend verständlich aufbereitet.

Veranstalter: Darmzentrum Evangelisches Krankenhaus 

Video-Podcasts zum Thema „Signale des darms“ sehen Sie hier

Kontakt:

Evangelische Kliniken Gelsenkirchen GmbH
Munckelstr. 27
45879 Gelsenkirchen
Telefon: 0209/160-0
Telefax: 0209/160-8049
E-Mail: info@evk-ge.de

News: Neues Verfahren bei Darmkrebs erspart aufwändige OP

 Vollwandresektion heißt das neue, erfolgsversprechende Verfahren im Kampf gegen Darmtumoren. Für den Patienten hat es große Vorteile. Denn Bauchschnitt und Vollnarkose bleiben ihm dabei erspart. (Quelle: Ovesco)
Quelle : Ovesco

Nur wenige Krankenhäuser in Deutschland führen die Vollwandresektion bereits durch, darunter beispielsweise Ludwigshafen und Tübingen. Jetzt kommt das neue Verfahren auch in Hessen zum Einsatz. „Vor zwei Monaten haben wir den ersten Patienten behandelt. Mit Erfolg“, sagt Professor Carl Christoph Schimanski, Direktor der Medizinischen Klinik II des Klinikums Darmstadt.

Eingriff ist für Patienten weniger belastend

In einem Intensivtraining hat der Facharzt den Umgang mit dem neuen Gerät gelernt und ist überzeugt: „Dieses Verfahren schließt eine therapeutische Lücke. Vielen Krebs-Patienten bleibt damit zukünftig eine aufwändige Operation mit Bauchschnitt und Vollnarkose erspart.“ Möglich wird das durch einen speziellen Aufsatz, der auf dem Endoskop für die Darmspiegelung befestigt wird.
Es handelt sich hierbei um eine Kappe, „Full-Thickness Resection Device“ (FTRD) genannt. In ihr befindet sich zum einen eine Greifzange, mit deren Hilfe der betroffene Abschnitt der Darmschleimhaut in die Kappe hineingezogen und fixiert wird. Zum anderen ist in der Kappe eine Titan-Klammer zu finden, die die gesunde Darmschleimhaut hinter dem Tumor fest verschließt.
„Sie müssen sich das ein bisschen wie ein Haifischmaul vorstellen“, erklärt Schimanski. „Die einzelnen Zähne der Klammer greifen fest ineinander und verhindern so die Entstehung einer größeren Wunde sowie starke Blutungen.“ Erst im letzten Schritt wird die bösartige Geschwulst abgetrennt.

Beruhigungsmittel statt Vollnarkose

Etwa 90 Minuten später hat der Patient den Eingriff überstanden. Wie bei der normalen Darmspiegelung auch, reicht ein Beruhigungsmittel aus. Um mögliche Infektionen zu verhindern, kommt ein Antibiotikum zum Einsatz.
„Da jeder medizinische Eingriff auch Risiken birgt, behalten wir die Patienten noch zwei Tage zur Beobachtung bei uns“, erklärt der Experte. Danach kann der Patient in der Regel das Krankenhaus verlassen. Einige Wochen später wird die Klammer unbemerkt wieder ausgeschieden.

Auch die Vollwandresektion kommt an ihre Grenzen

Die an den Eingriff anschließende Untersuchung des entnommenen Gewebes zeigt, ob weitere Eingriffe notwendig sind. „Die Darmschleimhaut besteht aus fünf Schichten“, erklärt Schimanski. „Ist der Tumor in den ersten beiden Schichten zu finden, kann er mit dem FTRD meist vollständig entfernt werden. Ist er aber bereits tiefer in das Gewebe gewachsen, muss nachoperiert werden.“
Auch wenn der Krebs größer als drei Zentimeter ist oder sich bereits Metastasen gebildet haben, kommt das Endoskop an seine Grenzen.

Wer von dem neuen Verfahren profitiert

Trotz der Vorteile: Komplett ablösen wird die neue Technik weder die klassische OP noch die herkömmliche Darmspiegelung. Bei 90 Prozent der Untersuchungen reicht laut dem Experten das normale Endoskop mit der Schlinge aus. Wird ein Polyp entdeckt, wird dieser abgetrennt und die entstandene Wunde heilt von selbst wieder ab.
Interessant ist das Verfahren besonders für die zehn Prozent, bei denen der Polyp entweder sehr flach ist und sich mit der Schlinge nicht greifen lässt oder wenn er bereits zum sogenannten Früh-Krebs übergegangen ist. Dann nämlich reicht das oberflächliche Abtragen nicht mehr aus.

Früherkennung: Stuhlprobe und Darmspiegelung nutzen

Damit harmlose Polypen frühzeitig erkannt und entfernt werden können, bevor sie mutieren, sind Früherkennungsmaßnahmen wie der Stuhltest ab 50 und die Darmspiegelung ab 55 von großer Wichtigkeit.
„Jedes Jahr erkranken etwa 70.000 Menschen an Darmkrebs. 65.000 könnte man davor bewahren, würden die Früherkennungsmaßnahmen genutzt werden“, betont Schimanski.

Aktuelle Umfrage zur Verbesserung der Patienteninformation

Liebe Patienten und Interessenten, über einen der weltweit meistbesuchten Ärzte, den bekannten Dr.Google, fanden wir Hinweise auf eine aktuelle Umfrage, dürfen wir Euch/Sie um Mithilfe bei dieser Umfrage bitten.

Es geht darum, herauszufinden, was aus der Sicht von Betroffenen die wichtigsten konkreten Verbesserungen in der Versorgung von Patient/innen mit einer Darmkrebserkrankung wären.

Nähere Erklärungen findet Ihr/Sie auf der Umfrageseite. Die Umfrage ist natürlich anonym.  Vielen herzlichen Dank für die Mitarbeit

Zur Umfrage:
www.facebook.com/groups/darmkrebsgehtunsallean/?fref=ts Versorgung von Darmkrebspatienten – Was kann verbessert werden ? Survey …

Krebsvorsorge – Ja oder Nein?Deutsche sind Vorsorgemuffel

Regine Warth, 12.09.2015 06:00 Uhr

Mit interaktiver Grafik – Krebs ist hierzulande die zweithäufigste Todesursache. Doch an den kassen­finanzierten Untersuchungen, um Tumore frühzeitig zu erkennen, nehmen nur wenige teil. Experten kritisieren mangelnde Aufklärung.
Quelle / Volltext Stuttgarter Z.

Operationen nahe am Darmausgang

Besonders eine Darmkrebs-Operation nahe am Darmausgang ist heikel: Einerseits müssen die Chirurgen den Tumor vollständig entfernen, gleichzeitig sollen sie wichtige Strukturen schonen, damit Schließmuskel, Blasen- und Sexualfunktion erhalten bleiben. Doch anstelle einer großen, offenen OP, nach der man wochenlang braucht, um wieder auf die Beine zu kommen, lässt sich der Eingriff – selbst im Enddarm – auch minimalinvasiv (laparoskopisch) durchführen.

Sehen Sie dazu einen aktuellen Bericht des NDR

Interviewpartner

Im Studio:
Prof. Dr. Christian Müller
Chefarzt Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
Katholisches Marienkrankenhaus
Alfredstraße 9
22087 Hamburg
Tel. (040) 25 46 14 02
Fax (040) 25 46 14 05
Internet: www.marienkrankenhaus.org/chirurgie

Im Beitrag:
Prof. Dr. Benno Stinner
Leiter Darmzentrum Elbe-Weser
Elbe-Klinikum Stade
Bremervörder Straße 111
21682 Stade
Tel. (04141) 97 12 22
Fax (04141) 97 12 02
Internet: www.darmzentrum-elbe-weser.de

Dr. Tobias Loerbroks
Anästhesist
Abteilung Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und  Schmerztherapie
Asklepios Klinik Altona
Paul-Ehrlich-Straße 1
22763 Hamburg
Tel. (040) 18 18 81 17 81
Internet: www.asklepios.de/hamburg/altona

Prof. Dr. Wolfgang Schwenk
Asklepios Klinik Altona
Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie
Paul-Ehrlich-Straße 1
22763 Hamburg
Internet: www.asklepios.de/hamburg/altona

Dr.Google

Das Zipperlein


Haben Sie Beschwerden ? 

Entdecken Sie erste Zipperlein an Ihrem Körper? Kleine Schwachstellen, an denen Sie spüren, dass Sie älter werden? Wie finden Sie die häufigsten kleinen Zipperlein, aber auch ernsthafte Krankheiten im Alter ?


Wie und ab wann machen sich Patienten auf die Suche nach Gesundheitsinformationen ?


Für sich selbst, den Partner oder nahe Angehörige ? 


Im Online-Zeitalter selbstverständlich über Dr.Google ! 


Ob zur Selbstdiagnose oder nach einem Arztbesuch – Millionen von Menschen suchen im Netz nach Krankheiten und Symptomen. Eine Studie zeigt die 50 meistgegoogelten Krankheiten in Deutschland. Die Ergebnisse überraschen.


Laut „Ärzte Zeitung“ suchen rund 80 Prozent aller Internet-User in Deutschland nach Gesundheitsthemen im Netz, ganz zum Leidwesen mancher Ärzte. Eine Studie der privaten „Central Krankenversicherung“ zeigt nun, welche Krankheiten am häufigsten gegoogelt werden.

Top-50: von Schilddrüsenvergrößerung bis psychosomatische Erkrankungen

Die Studie, die den Namen „Praxis Dr. Internet“ trägt, hat laut „Ärzte Zeitung“ über 41 Millionen Google-Suchanfragen aus Deutschland im Zeitraum von November 2013 bis Oktober 2014 analysiert. Herausgekommen ist eine Hitliste der 50 meistgesuchten Krankheiten im Netz.

Das mit Abstand am häufigsten gegoogelte Krankheitsbild ist mit durchschnittlich 294.000 Suchen pro Monat Schilddrüsenvergrößerung. 


An zweiter Stelle liegt Diabetes mit 140.220 monatlichen Suchen, gefolgt von Hämorrhoiden und Magenschleimhautentzündung.


Darmkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs folgen auf den Plätzen 16, 33 und 38.


Logische Schlussfolgerung:


Patienten mit Informationsbedarf suchen im Internet nach guten Informationsquellen und finden auf diesem Wege auch spezialisierte Anbieter wie Fachärzte oder Fachkliniken.


Bieten diese Fachkliniken / Fachärzte weitergehende / über das Internet hinausgehende Informationen in Form von Patienten – Informationsveranstaltungen an so werden die Patienten, die Interesse an diesen Informationen haben, die Veranstaltungen auch besuchen.


Deshalb : „Zipperlein.paindaba“ die moderne Patienten-Veranstaltungs – Suchmaschine !


Ihr Dieter Peter Müller


Info-Link dazu http://www.taz.de/!5025726/