14.11.2015 Lahr – Veranstaltung: Dritter Lahrer Patiententag für Krebspatienten und Angehörige

Krebs – Patienten – Informationsveranstaltung

14.11.2015 Lahr – Veranstaltung: Dritter Lahrer Patiententag für Krebspatienten und Angehörige

Tag: 14. November 2015
Zeit: 9.30 bis 14 Uhr,
Ort: Im Haus zum Pflug,
Kaiserstraße 41,
77933 Lahr

Die Frage nach der Lebensqualität
Beim dritten Lahrer Patiententag für Krebspatienten und Angehörige geht es auch um das Engagement der Selbsthilfegruppen.
Der dritte Lahrer Patiententag des Onkologischen Zentrums Ortenau für Krebspatienten und Angehörige findet am Samstag, 14. November, 9.30 bis 14 Uhr, im Haus zum Pflug, Kaiserstraße 41, Lahr statt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen das Engagement der Selbsthilfegruppen und die Frage nach der Lebensqualität von Betroffenen. Zudem soll die Frage nach der Lebensqualität mit einer Tumorerkrankung, die sich täglich den betroffenen Menschen wie auch den behandelnden Ärzten stellt, beantwortet werden. Deshalb halten Krebs-Experten des Klinikums in Lahr mehrere Fachvorträge über aktuelle Themen zu Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen.

Über die Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse spricht Werner Lindemann, Chefarzt und Leiter des Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrums. „Brustkrebs: Nachsorge – aber wie?“ heißt der Vortrag von Oberärztin Angela Nieder. Privatdozent Carsten Grüllich, Leiter der Sektion Uro-Onkologie beim Nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen der Universitätsklinik Heidelberg, stellt „Neue Therapiestandards beim Prostata-Karzinom“ vor. Über psychische Belastungen während einer Erkrankung spricht Ursula Baer-Bergamaschi in ihrem Vortrag „Diagnose Krebs – für die Psyche eine Herausforderung“. Und Professor Leonhard Mohr, Chefarzt und Leiter des Darmzentrums, geht auf das Thema „Vorsorge bis Therapie“ ein.

Nach der Mittagspause bietet die Veranstaltung drei zeitgleiche Workshops an. Für die Dauer von 45 Minuten haben Besucher die Möglichkeit, gezielte Fragestellungen in der Gruppe zu besprechen oder auch ein persönliches Gespräch mit den Fachexperten zu führen. Als Themen werden angeboten: Lymphknoten-Tumoren, Darmkrebs und Multiples Myelom.

Zwischen den einzelnen Vorträgen stellen sich verschiedene Selbsthilfegruppen aus Lahr an ihren Infoständen vor. Auch verschiedene Aussteller sind mit ihren Ständen vertreten.

Der Lahrer Patiententag wird unterstützt vom Freundeskreis Klinikum Lahr. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

11.11.2015 Kehl – Vortrag: „Wie funktionieren Magen und Darm“

Darmkrebs – Patienten – Informationsveranstaltung

11.11.2015 Kehl – Vortrag: „Wie funktionieren Magen und Darm“

Am 11. November am Standort Kehl und am 12. November am Standort Wolfach informieren Experten des Ortenau Klinikums über ein breites Spektrum an Themen, z. B. „Gefahrenpotenzial von Drogen“, „Wie funktionieren Magen und Darm“, „Gesunde Ernährung“ und „Erstmaßnahmen bei lebensbedrohlichen Notfällen“ (mit Zertifikat).
Außerdem besteht die Möglichkeit, sich über Ausbildungsberufe in den Gesundheits- und Pflegeberufen zu informieren.
Die Referenten sind erfahrene Chef- und Oberärzte sowie andere Fachleute unserer Häuser Achern, Kehl und Wolfach sowie Vertreter der Bildungszentren für Gesundheits- und Pflegeberufe des Ortenau Klinikums.

Alle Referenten legen großen Wert darauf, dass die Vorträge gut verständlich sind und Jugendliche ansprechen.
Für Fragen an die Referenten ist reichlich Zeit eingeplant.
Die Vortragsprogramme sowie weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier zum Download: http://tinyurl.com/p458rs8

18.11.2015 Hechingen Vortrag: „Den Darmkrebs aufspüren, bevor er zuschlägt“

Darmkrebs – Patienten – Informationsveranstaltung
18.11.2015 Hechingen Vortrag: „Den Darmkrebs aufspüren, bevor er zuschlägt“
Den Darmkrebs rechtzeitig aufspüren
„Den Darmkrebs aufspüren, bevor er zuschlägt“ ist der Titel des Vortrags, den der Hechinger Mediziner Dr. med. Ingo Pufke am Mittwoch, 18. November, um 19.30 Uhr für die AOK Neckar-Alb in der Stadthalle „Museum“ hält.
„Den Darmkrebs aufspüren, bevor er zuschlägt“ ist der Titel des Vortrags, den der Hechinger Mediziner Dr. med. Ingo Pufke am Mittwoch, 18. November, um 19.30 Uhr für die AOK Neckar-Alb in der Stadthalle „Museum“ hält. Der Referent ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Palliativmedizin, Gesundheitsförderung, Prävention und Männermedizin. Der Eintritt ist frei.

News: Kartoffeln: Geheimwaffe gegen Darmkrebs

Presseschau: Für Sie gelesen:

Kartoffeln: Geheimwaffe gegen Darmkrebs

Von Larissa Melville
lila kartoffeln gegen darmkrebs

© M.studio – Fotolia
Manche gutartige Polypen im Darm entarten irgendwann zu bösartigen Tumoren. Dann heißt die Diagnose Darmkrebs. Davor schützen könnte eine einfache und leckere Geheimwaffe aus der Küche: Kartoffeln. Allerdings sollten sie lila sein.
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Obst und Gemüse in leuchtenden Farben haben eine besondere Schutzwirkung. Sie enthalten unter anderem Antioxidantien, die aggressive Sauerstoffmoleküle im Körper unschädlich machen. Auch zu bunten Kartoffelsorten gibt es entsprechende Hinweise.
Jairam Vanamala von der Pennsylvania State University und sein Team haben nun überprüft, inwiefern violette Kartoffeln vor Darmkrebs schützen oder ihn sogar bekämpfen können. Hierzu untersuchten sie die Wirkung eines konzentrierten Kartoffelextrakts auf menschliche Darmtumorzellen, die sie in der Petrischale züchteten. Zudem verfütterten sie die Kartoffeln an Mäuse mit Darmkrebs. In beiden Fällen verwendeten die Forscher nicht rohe, sondern gebackene Kartoffeln – so wie sie Menschen verzehren.

Sterbende Krebsstammzellen

Die Inhaltsstoffe der lila Kartoffeln zeigten sowohl bei den Mäusen, als auch in der Petrischale einen Effekt: Die Kartoffelkur unterdrückte bei frühem und fortgeschrittenen Darmkrebs die Vermehrung der Krebszellen und regte die Tumorzellen zur Selbstzerstörung an. Und noch einen weiteren bedeutenden Mechanismus entdeckte das Team: Die lila Kartoffeln entfalteten ihre Wirkung nicht nur auf gewöhnliche Krebszellen, sondern auch auf die sogenannten Krebsstammzellen.
„Die Stammzellen zu attackieren, ist sehr effektiv im Kampf gegen Krebs“, sagt Studienleiter Vanamala, der diesen Zelltyp mit den Wurzeln von Unkraut vergleicht. „Man kann das Unkraut abschneiden, aber so lange die Wurzeln vorhanden sind, wächst es immer wieder nach.“ Genau das sei auch bei den Krebsstammzellen der Fall. „Solange noch welche vorhanden sind, kann der Krebs wachsen und sich ausbreiten.“
Um die Wirkung zu erzielen, müsste ein Mensch nicht einmal Unmengen Kartoffeln verschlingen, es reichen völlig normale Portionen: Um im Verhältnis dieselbe Dosierung wie bei den Mäusen zu erreichen, genügt bereits eine große violette Kartoffel pro Tag.

Wirksame Inhaltsstoffe

Violette Kartoffeln enthalten wahrscheinlich gleich mehrere Substanzen, die über verschiedene Mechanismen dazu beitragen, die Darmkrebsstammzellen zu vernichten. Besonders bedeutsam scheinen jedoch Anthocyane, Chlorogensäure und resistente Stärke zu sein.
Anthocyane zählen zu den sekundäre Pflanzenstoffen und verleihen vielen Gemüse- und Obstsorten ihre Farbe. Cholorogensäure ist vor allem bekannt aus Kaffee, ist aber unter anderem auch in Artischocken vorhanden. Beiden Verbindungen werden einige gesundheitsförderliche Eigenschaften nachgesagt – sie binden beispielsweise freie Radikale und schützen so die DNA.

Buttersäure – gut für den Darm

Und auch die resistente Stärke, die chemisch der normalen Stärke gleicht, doch vom Menschen nicht verdaut werden kann, schützt den Körper. „Die resistente Stärke dient Darmbakterien als Nahrung und wird von ihnen in kurzkettige Fettsäuren wie Buttersäure umgewandelt“, berichtet Vanamala. Die Buttersäure reguliere die Funktion des Immunsystems im Darm, unterdrücke chronischen Entzündungen und könne vermutlich auch dazu beitragen, dass sich die Krebszellen selbst zerstören, ergänzt der Experte.
In weiteren Studien wollen die Forscher testen, wie gut die lila Kartoffeln den Menschen tatsächlich vor Darmkrebs schützen können. Ferner wollen sie untersuchen, ob die Kartoffeln auch gegen andere Krebsformen wirken.

Verbreiteter Krebs

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsformen. Jährlich erkranken über 60.000 Deutsche daran. Das Risiko steigt mit dem Alter – so treten 90 Prozent aller Dickdarmkarzinome erst nach dem 50. Lebensjahr auf. Das Karzinom entwickelt sich meist aus Polypen, die zu einem bösartigen Tumor entarten. Das Problem: Darmkrebs verursacht lange keine Symptome. Er wird daher oft erst spät entdeckt und kann sich ungehindert ausbreiten. Es sei denn, man begibt sich zur Krebsvorsorge und lässt regelmäßig eine Darmspiegelung durchführen. Ab dem 55. Lebensjahr wird diese Vorsorgeuntersuchung von allen Krankenkassen übernommen.
Quellen:
Pressemitteilung der Pennsylvania State University vom 26.08.2015
Charepalli V. et al.: Anthocyanin-containing purple-fleshed potatoes suppress colon tumorigenesis via elimination of colon cancer stem cells. The Journal of Nutritional Biochemistry (2015). DOI: http://dx.doi.org/10.1016/j.jnutbio.2015.08.005

Darmkrebszentrum am Klinikum Braunschweig

Darmkrebszentrum Braunschweig

 Darmkrebszentrum am Klinikum Braunschweig
Darmkrebs gehört mit ca. 70000 Neuerkrankungen pro Jahr mit zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland.
Neben der Vorsorge und Prävention sind die Diagnostik und Therapie in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit die wesentlichen Bausteine einer modernen Krebstherapie. Das gemeinsame Ziel ist flächendeckend eine hochwertige Betreuung der Patienten mit Darmkrebs zu gewährleisten und die Überlebensrate und Lebensqualität zu verbessern.
Das Ziel des Darmkrebszentrums am Klinikum Braunschweig ist es daher, durch ein interdisziplinäres Netzwerk von spezialisierten Fachabteilungen des Klinikums, Hausärzten, Gastroenterologen und niedergelassenen Onkologen die Therapie von darmkrebserkrankten Patienten auf einem hohen, wissenschaftlich fundiertem Niveau zu halten, ständig weiter zu entwickeln und zu verbessern.
Zentrumsleitung: Klinik für Magen und Darmerkrankungen Prof. Dr. Max Reinshagen
Chirurgische Klinik Prof. Dr. Dr. hc. Guido Schumacher
Ärztlicher Zentrums-Koordinator Chirurgische Klinik Oberarzt Dr. Stefan Benjamin Reubke
Tumorkonferenz: Dienstags um 15:45 Uhr Leitung: Prof. Dr. Max Reinshagen Vertretung: Oberarzt Leonardo Mendoza Ambulanz: Chirurgische Ambulanz Salzdahlumerstr. EG Mo.-Fr.: 8:30-14:00 Uhr Tel. 0531 595-2266 Tumordokumentation und Betreuung des Tumorboards Andrea Zernitz
Anmeldung von extern über die Ansprechpartner der Kliniken.
Studien-Management: Petra Benthin
Den Flyer des Darmkrebszentrums als PDF-Datei zum Download finden Sie hier.

Untersuchung

Untersuchung

Welche Untersuchungen führt der Arzt durch?Besteht der Verdacht auf einen Darmtumor, werden verschiedene Untersuchungen eingeleitet. Mit
ihrer Hilfe lässt sich feststellen, ob tatsächlich eine
Krebserkrankung vorliegt, und – wenn ja – wie weit
sie bereits fortgeschritten ist. Die wichtigsten Untersuchungsmethoden zum Nachweis eines Tumors
sind:
– Tastuntersuchung (rektal-digitale Untersuchung)
– Okkultblut-Test (Hämoccult-Test)
– Rektoskopie (starre Spiegelung des Mastdarms
bis 20 cm)
– Sigmoidoskopie (flexible Teilspiegelung)
– Koloskopie (flexible Spiegelung des gesamten
Darms)
– Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel
(Kolonkontrasteinlauf)
Wird eine Krebserkrankung festgestellt, schließen
sich weitere Untersuchungen an, mit dem Ziel, die
Ausbreitung des Tumors auf benachbartes Gewebe
und andere Organe zu bestimmen. Dazu gehören:
– Ultraschalluntersuchung (Sonographie/
Endosonographie)
– Computertomographie (CT)
– Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT)
– Laboruntersuchungen

http://www.krebsgesellschaft.de/download/patientenratgeber_darmkrebs_0907.pdf

DIAGNOSE

Klassifikation des Krankheitsstadiums
Je nach Ausbreitung des Tumors spricht man von
verschiedenen Stadien (Entwicklungsstufen, Tumorstadien) des Darmkrebses. Die Einteilung erfolgt nach bestimmten Normen, für die hauptsächlich drei Gesichtspunkte maßgebend sind:
– die Tiefeninfiltration des Tumors (T)
– die Beteiligung der Lymphknoten (N)
– das Vorhandensein von Metastasen (M)
Man verwendet deshalb auch den Begriff TNMKlassifikation (siehe Infobox). Die Ziffern hinter
den Buchstaben geben genauere Hinweise auf die
Ausdehnung des Tumors (T1-4), Zahl und Lage der
befallenen Lymphknoten (N0-2) und das Vorhandensein oder Fehlen von entfernten Metastasen
(M0 und M1). T1 N0 M0 würde in diesem Fall also
bedeuten, dass es sich um einen kleinen Tumor der
innersten Darmwandschichten ohne Lymphknotenbefall und Metastasen handelt.

TNM-Klassifikation des Darmkrebses

Für T (Tumor) gibt es folgende Bezeichnungen:
T1 = Der Primärtumor erstreckt sich nur auf die
innersten (Schleimhaut-)Schichten der Darmwand (Mucosa und Submucosa).
T2 = Der Primärtumor erstreckt sich zusätzlich
auf die Muskulatur der Darmwand.
T3 = Der Primärtumor erfasst das Bauchfell oder
wächst in benachbartes Gewebe ein.
T4 = Der Tumor erfasst benachbarte Strukturen.
Die Bezeichnungen zu N (Nodi = Knoten)
lauten:
N1 = Der Tumor erfasst 1 bis 3 benachbarte
Lymphknoten.
N2 = Der Tumor erfasst 4 oder mehr benachbarte Lymphknoten.
Für M (Metastasen) gibt es folgende Einteilung:
M0 = kein klinischer Nachweis von
Tochtergeschwülsten
M1 = Fernmetastasen nachweisbar

Weitere Punkte, die bei der Einteilung berücksichtigt werden, sind:
– die Beschaffenheit des Krebsgewebes (Grading).
Sie gibt Hinweise auf die Aggressivität des
Tumors. G1, G2, G3, G4 = gut, mäßig, schlecht,
nicht differenziertes bösartiges Gewebe
– die Radikalität der Operation (R):
R0-Resektion = vollständige Entfernung des
Tumors bis ins gesunde Gewebe;
R1-Resektion = Tumor wurde in knappen
Grenzen entfernt, d.h. Tumor wächst bis an die
Geweberänder heran;
R2-Resektion = Tumor wurde nicht vollständig
entfernt, d.h. sichtbare Tumorreste sind im
Körper verblieben.
Die exakte Beurteilung des Krebses nach diesen
Kriterien ist erst nach der Operation möglich.

Sie hilft dem Arzt bei der Planung weiterer Behandlungsschritte.

Quelle:

http://www.krebsgesellschaft.de/download/patientenratgeber_darmkrebs_0907.pdf

Bis zur Fertigstellung unserer eigenen Texte verweisen wir auf Wikipedia